Gedenkstätten in Dessau

Die Gedenkstätten in Dessau
Stele zur Erinnerung an die jüdische Synagoge in Dessau

In Dessau finden sich sehr viele Gedenkstätten, an denen der Opfer von Krieg und Gewalt aus den unterschiedlichsten Epochen gedacht wird. Diese Gedenkstätten beziehen sich nicht nur auf die Zeit der beiden verheerenden Weltkriege, sondern auch aktuelle Ereignisse der jüngeren Geschichte, wie der Gedenkstein für Adriano beweist.

Besonders bekannt ist der Ehrenfriedhof in Dessau, welcher neben dem Bölke-Denkmal zur Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges und dem Gedenkstein für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges auch das schlichte und dennoch eindrucksvolle Denkmal für die Opfer des 7. März 1945.

Gedenkstein im Kühnauer Park

Wenige Meter neben dem Weinberghaus finden wir einen würfelförmigen Gedenkstein aus rotem Granit.

Diesen Stein ließ Herzog Leopold Friedrich 1831 zu Ehren seines Vaters hier aufstellen.

Der historische Standort ist leider nicht bekannt.

Der Gedenkstein trägt die Inschrift : Friedrich-Erbprinz zu Anhalt - geb. 29. December 1769 - gest. 14. Mai 1814

Quelle: 7) Die Dessauer Chronik - Geschichte in Stein und Bronze - Die Denkmäler und Gedenktafeln der Stadt

Gedenkstein des Predigers Christian-Friedrich Schubring
Gedenkstein des Predigers Christian-Friedrich Schubring an der Johanniskirche in Dessau

Direkt an der Kavalierstrasse neben der Johanniskirche steht ein große Grabstein aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert.

Christian-Friedrich Schubring lebte 1735-1782 und war Prediger an der evangelisch-lutherischen Johanniskirche.

Der große Stein trägt eine stark verwitterte Inschrift: "Dem Andenken Christian-Friedrich Schubrings gewidmet".

Es konnte nicht ermittelt werden, ob der Stein jemals auf einem Friedhof stand, oder gleich neben der Kirche aufgestellt wurde.

Quelle: 7) Die Dessauer Chronik - Geschichte in Stein und Bronze - Die Denkmäler und Gedenktafeln der Stadt

Bismarck-Stein
Der Bismark Gedenkstein auf dem Bahnhofsvorplatz in Dessau.

Am 16. April 1890, dem 75. Geburtstag des Reichskanzlers Otto von Bismarck, wurde von den Mitgliedern des Gemeinnützigen Vereins in den Bahnhofsanlagen eine aus der Mosigkauer Heide entnommene bereits 100-jährige Eiche gepflanzt.

Im Oktober 1891 ließen Verehrer des großen Reichskanzlers den 80 Zentner schweren Stein zur Eiche bringen und mit einer Inschrift versehen. Der mächtige Stein stammt aus der kleinen Kienheide.

Er wurde nach 1945 umgestoßen, 1993 wieder aufgerichtet und die Inschrift erneuert.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Die Erinnerungseiche im Schillerpark
Erinnerungseiche im Schillerpark in Dessau

Abseits der Wege wurde am 19. Oktober 1913 auf einer Wiese am Gänsewall eine Erinnerungseiche gepflanzt und ein Findling mit der Inschrift: "Erinnerungs-Eiche - 19. Oktober 1813 -1913" daneben aufgestellt. Anlass war der 100. Gedenktag der Völkerschlacht bei Leipzig.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Der Wolfgangstein

Weit hinter Groß-Kühnau, kurz vor der Elbe findet man am Waldrand einen Gedenkstein für den Prinzen Wolfgang von Anhalt, der am 10. April 1936, nur 24jährig starb.

Auf dem Stein befindet sich auch ein Hinweis auf den letzten Hirsch, der am 29. September 1935 in den Wäldern der Elbaue geschossen wurde.

Der Stein ist inzwischen restauriert und die Inschrift wurde neu vergoldet.

Quelle: 7) Die Dessauer Chronik - Geschichte in Stein und Bronze - Die Denkmäler und Gedenktafeln der Stadt

Gedenkstein in Großkühnau

Dieser große Granitstein trägt die Inschrift: "Den Großkühnauer Gefallenen und Opfern der Weltkriege 1914-1918 /1939-1945". Im Frühjahr 1927 wurde der Findling aus dem Fläming erstmalig aufgestellt, aber damals am Eingang des Kühnauer Parks, vom Ort aus gesehen. Nach 1945 wurde er in einer riesiger Grube versenkt und 1991 konnte er am Friedrichplatz erneut aufgestellt werden. Die Inschrift 1939-1945 wurde zusätzlich eingefügt.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Erneuerter Gedenkstein in Mildensee
Gedenkstein in Mildensee für die Opfer von Faschismus und Stalinismus

Im Ortskern von Mildensee wurde Anfang der 90er Jahre ein altes Gedenkstein aus dem Jahr 1948l umgestaltet. Die alte Platte mit der Inschrift "Den Opfer des Faschismus" wurde entfernt und durch eine neue Granitplatte ersetzt: "Den Opfern des Faschismus und Stalinismus"

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Gefallenen-Denkmal in Mosigkau
Die Gedenkstätte für die Gefallenen des 1. Weltkrieges in Dessau Mosigkau

"Im Weltkrieg 1914-18 starben den Heldentod fürs Vaterland" steht auf diesem Denkmal, welches wir in einer Parkanlage an der Knobelsdorff-Allee unweit des Schlossparkes finden. Auf der Rückseite befindet sich ein verwittertes Wappen. Auch dieses Denkmal soll restauriert werden.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Gedenksteine in Waldersee
Das Kriegerdenkmal in Jonitz zum Gedenken an die Gefallenen des 1. Weltkrieges steht direkt neben der Jonitzer Kirche

Neben der Jonitzer Kirche steht ein flacher hoher Gedenkstein für die Gefallenen des I. Weltkrieges. Die Inschrift lautet: "Im Weltkrieg 1914-18 starben fürs Vaterland...". Es folgen 47 Namen, den Kriegsjahren zugeordnet. Auf dem ehemaligen Friedhof der Gemeinde Naundorf findet sich ebenfalls ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des I. Weltkrieges. Bei seiner Entstehung waren die beiden Dörfer eigenständig.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Denkmal für die Gefallenen im I. Weltkrieg in Kleutsch
Das Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege in Kleutsch

Am Ortsausgang steht am Ende einer kleinen Allee dieses Denkmal für die Gefallenen des I. Weltkrieges. Später wurde eine kleine Platte eingefügt mit der Inschrift: "Zum Gedenken an die Gefallenen des 2. Weltkrieges"

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Erinnerungsplatte am Pegasusbrunnen
Gedenktafel für die Gefallenen Forstbeamten Anhalts im 1. Weltkrieges im Luisium in Dessau

Auf der Rückseite des Pegasusbrunnen im Park des Luisiums findet man heute noch eine inzwischen ebenfalls stark verwitterte Sandsteinplatte mit der Inschrift: "Für das Vaterland starben von Anhalts Forstbeamten - 1914 - 1918" Es folgt eine Namensliste mit den Lebensdaten der Gefallenen.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Gedenkstein für den Flugkapitän Neuenhofen
Der Gedenkstein für den Flugkapitän Neuenhofen in Kleutsch

Nur wenige Meter neben der Kleutscher Anlage für die Kriegsgefallenen steht ein schlichter Stein mit der Inschrift: "Hier verunglückte tödlich bei einem Werksflug mein lieber Gatte Flugkapitän Willi Neuenhofen und Ing. Heinrich Kreft am 24. 1. 1936". In den Unterlagen der Junkerswerke finden wir an diesem Tag eine Mitteilung über einen Flugunfall mit einer Ju-87. Neuenhofen, geb. 1897 war ein erfahrener Flieger und auch Inhaber von Höhenweltrekorden.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Kriegerstein in Törten
Gedenkstein in Dessau Törten

In Törten vor dem ehemaligen Gaststätte "Spahr" steht dieser Gedenkstein an die Gefallenen des I. Weltkrieges. Leider ist die Inschrift kaum noch zu entziffern. Sie soll demnächst erneuert werden.

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Denkmal für die BAMAG-Katastrophe

Mitten auf dem Friedhof III auf einer großen Grünfläche steht seit 1919 dieses Grabmonument für die 26 Mitarbeiter, die bei der Explosion in der Granatenabfüllung der BAMAG im Kabelweg 1918 ums Leben gekommen waren.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Das Bölke-Grabmal
Das Bölke Grabmal auf dem Ehrenfriedhof in Dessau

Ein Grabmal auf dem Ehrenfriedhof gegenüber des Friedhof III. Auf diesem Ehrenfriedhof der Stadt Dessau finden wir heute noch das Grabmal für den am 28. Oktober 1916 in Frankreich bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen Flieger Oswald Bölke. Er galt als der deutsche Lehrer des Jagdflieger im ersten Weltkrieg und hatte mit den damals noch recht einfachen Maschinen viele spektakuläre Luftkämpfe ausgetragen. Das Grabmal wurde von zwei ganz unterschiedlichen Künstlern geschaffen. Schöpfer der gesamten Anlage und der Monumentalfigur auf der Vorderseite war Prof. Albinmüller aus Darmstadt. Auf der Rückseite befindet sich ein Sandsteinrelief des Dessauer Künstlers Walter Kieser.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Mahnmal für die Opfer des Faschismus
Mahnmal für die Opfer des Faschismus in Dessau direkt am Stadtpark.

Diese schlichte Anlage am Rand des Stadtparks wurde am 7. Oktober 1960 eingeweiht und besteht aus den Steinen des Grabmahls für Prinz Eugen aus dem Stadtpark. Es wurde zu DDR-Zeiten zu öffentlichen Kranzniederlegungen, meist am 10. August, dem Tag der Opfer des Faschismus, genutzt. Der Sockel trägt die Inschrift: "Die Toten Mahnen"

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Gedenkstein II. Weltkrieg
Gedenkstein für die Opfer des 2. Weltkrieges auf dem Ehrenfriedhof in Dessau.

Auf dem Dessauer Ehrenfriedhof liegen in einer Reihe hintereinander verschiedene Denkmale. Angeführt wird diese würdige Reihe von einem großen schlichten Gedenkstein für die Gefallenen des II. Weltkrieges. Er liegt direkt vor dem Denkmal für die gefallenen Dessauer des I. Weltkrieges. Der Stein trägt die Inschrift "Den Toten des II. Weltkrieges" und die einzelnen Jahreszahlen von 1939 bis 1945.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Gedenkstein für die Gefallenen des PGR 33 / IR 93
Gedenkstein für die Gefallenen des PGR 33 / IR 93 auf dem Ehrenfriedhof in Dessau

Erst im Jahr 2002 kam dieses Denkmal aus Hammelburg auf den Ehrenfriedhof in Dessau Süd. Die Infanterieschule Hammelburg der Bundeswehr gestattete in den 70er Jahren die Aufstellung des Denkmals, da dieses nicht in der DDR errichtet werden konnte. Die ehemaligen Angehörigen betrachteten sich als Traditionsträger des Dessauer Infanterie-Regiments 93, welches vor dem II. Weltkrieg mehrfach umstrukturiert, schließlich in das Panzergrenadier-Regiment Nr. 33 aufging.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Denkmal für die Opfer des 7. März 1945
Denkmal für die Opfer des 7. März 1945

Als letztes Ehrenmal in der Reihe auf dem Ehrenfriedhof wurde für die beim Bombenangriff am 7. März 1945 Getöteten diese schlichte Anlage errichtet. Die Ichrift lautet "Memento 7. März 1945"

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Denkmal für die Verfolgten des Naziregimes - VdN

Auf dem Friedhof III befinden sich mehrere große Grabanlagen, die teilweise als Denkmäler ausgebaut wurden. Direkt neben der Anlagen für die gefallenen sowjetischen Soldaten befindet sich in einer großzügigen Anlage das Dessauer VVN-Denkmal. Hier ist gleichzeitig eine Gemeinschaftsgrabanlage angeschlossen.

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Gedenkstein für die beiden Hochwasserkuriere 1954

Bei dem großen Hochwasser im Frühjahr 1954 kamen bei Kurierfahrten mit den Motorrad zwei junge Männer ums Leben - Horst Berbig und Friedrich Kolb. Dieser Gedenkstein an der B 184 kurz hinter der Dessauer Stadtgrenze in Richtung Süden erinnert daran.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Gedenkstein für Bieser/Hans

Vor dem Haupteingang der Justizvollzugsanstalt Dessau steht ein großer Findling mit einer Metallplakette, welche an die beiden Antifaschisten Wilhelm Bieser und Karl Hans erinnert. Die beiden Hecklinger wurden im Hof des Dessauer Gerichtsgefängnisses am 17. Januar 1934 die mit dem Handbeil hingerichtet. Sie sollen am 11.2.1933 einen SA-Mann in Hecklingen ermordet haben. Es ist die erste Hinrichtung in Anhalt seit 1886.

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Gedenkstein für Sophie Nagel

Dieser Stein mit seiner abgeschlagenen Gedenkplatte ist ein schlimmes Beispiel für die "Bilderstürmerei" der Wendezeit. Sein Platz ist heute völlig zugewachsen neben der alten Chaponschule gegenüber dem Friedhof 1.

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Stele zur Erinnerung an die jüdische Synagoge
Stele zur Erinnerung an die jüdische Synagoge in Dessau

Die Stele wurde am 9. November 1988 zum 50. Jahrestag des Pogroms eingeweiht. Sie steht an der Stelle, wo sich die Dessauer Synagoge befand, die am 9. November 1938 in der Reichskristallnacht angezündet wurde. Die Stele trägt die Inschrift: "Den Jüdischen Männern, Frauen und Kinder, die dem Naziterror von 1933 bis 1945 zum Opfer fielen". Der Sockel trägt die Inschrift: "Hier stand die Synagoge der Stadt Dessau. Eingeweiht am 18.02.1908. Zerstört am 09.11.1938."

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Geschwister Scholl

Am Eingang von Mildensee am Beginn der Tiergartenstraße liegt auf einer Wiese ein kleiner Findling zur Erinnerung an die Geschwister Scholl. Leider ist die Inschrift kaum noch zu lesen und scheint auch mehrfach übermalt worden zu sein.

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Den Opfern von Krieg und Gewalt

Auf dem Friedhofsgelände an der Kirche von Törten steht ein Findling mit der Inschrift: "Den Opfern von Krieg und Gewalt". Der Stein wurde erst Anfang der 90er Jahre errichtet.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Friedrich Mentzel Gedenkstein

Dieser schlichte Stein erinnert an den Dessauer Antifaschisten, der noch in der Nacht zum 20. April 1945 an dieser Stelle erschlagen wurde, da es nicht gelang ihn an der Eiche, die damals noch an dieser Stelle stand, aufzuhängen. Die Täter wurden nie ermittelt.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Zerstörung-Befreiung-Wiederaufbau der Stadt Dessau
Das Denkmal Zerstörung Befreiung Wiederaufbau in Dessau

Diese große Figurengruppe entstand im Herbst 1988 an der Heidestraße. Sie steht inmitten historischer Trümmereste aus dem zerstörten Dessau. Die Gruppe wurde vom Hallenser Bildhauer Heinrich Beberniß als ein Auftragswerk der Stadt Dessau gestaltet.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Basedow-Gedenkstein auf dem historischen Friedhof I

Basedow-Gedenkstein auf dem historischen Friedhof I

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Adriano Gedenkstein
Gedenkstein für Alberto Adriano im Stadtpark Dessau

Im Stadtpark finden wir diesen schlichten Gedenkstein für den am 11. Juni 2000 an dieser Stelle ermordeten Afrikaner Alberto Adriano. Die Stele wurde vom Steinmetzbetrieb Melchert angefertigt und kostenlos zur Verfügung gestellt. 2005 sollte sie durch eine andere Gedenkstätte ersetzt werden.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Die Friedensglocke
Die Friedensglocke am Rathaus zu Dessau

Im Dezember 1989 wurden in einer einmaligen Aktion die leichten Waffen der Dessauer Kampfgruppen "eingesammelt" und unbrauchbar gemacht. In der ABUS-Gießerei wurden sie dann im Frühjahr 1990 eingeschmolzen. Zuerst sollte daraus eine Friedensglocke für die Marienkirche gegossen werden. Dann entschloß sich jedoch das Kuratorium "Friedensglocke" für eine freistehende Variante und seit dem 9. November 2002 steht die Glocke an einfachen Stahlprofilen aufgehängt am Eingang der Ratsgasse, gegenüber dem Rathaus. Sie arbeitet mit einem elektromechanisch betriebenen Klöppel.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Gedenkstein an das Jahrhunderthochwasser 2002

Die jüngste Dessauer Gedenktafel steht am Schwedenwall an der Bruchstelle des Deiches am 18. August 2002. Sie wurde am 31. Oktober 2004 durch den Walderseer Ortsbürgermeister Lothar Ehm enthüllt.

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Gefallenendenkmal des Schwimmklubs von 1904

Auf dem Gelände des Schwimmklubs am Rehsumpf wurde nach dem ersten Weltkrieg dieses Denkmal für die gefallenen Clubmitglieder errichtet. Nach 1945 wurde es abgerissen.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Gedenkstein des Infanterieregimentes Nr. 93
Gedenkstein zur Erinnerung an die Gefallenen des Infanterie Regiment 93 in Dessau

"1914-18 Gott-Ehre-Vaterland" stand auf diesem Ehrenmal für die Gefallenen des Infanterieregiments Nr. 93 und des Landes Anhalt. Es wurde am 21. Mai 1922 an der Rückseite der Johanniskirche eingeweiht. Dieses in Dessau stationierte Regiment verlor im I. Weltkrieg über 4000 Soldaten. Für das Denkmal wurde seit Mitte der 20er Jahre viel Geld gesammelt. Aber durch die Inflation wurde das Geld wertlos und am Ende kam nur diese Findlingspyramide mit dem eisernen Kreuz und mit den sie umgebenden Metalltafeln mit den Hauptschlachtdaten des Regiments zustande.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Das Kriegerdenkmal in Alten

Direkt vor der Kirche wurde 1924 ein sehr ansprechendes Kriegerdenkmalerrichtet. Allein aus dem damaligen Dorf Alten waren 65 junge Männer gefallen. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde es 1952 von einer FDJ-Gruppe zerstört und beseitigt. Heute erinnert nur noch ein kleiner Sockel vor der Kirche.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Grabmal für den Prinzen Eugen / Ehrenmal für die Gefallenen des Infanterieregimentes 188

1780 wurde im Garten hinter dem erbprinzlichen Palais an der Kavalierstraße ein Gartenhaus zum Begräbnis des Prinzen Eugen (1705 - 1781) geplant. Der Entwurf gefiel aber dem Fürsten Franz nicht und so entstand ein Grabmonument in Gestalt einer Pyramide. Hier wurde Prinz Eugen auch beigesetzt. Der Sarg wurde 1926 in die Gruft der Schlosskirche überführt. Die Pyramide wurde in ein Ehrenmal für die im ersten Weltkrieg Gefallenen des Dessauer Infanterie-Regimentes Nr. 188 umgestaltet. Bei der Neuanlage des Stadtparks wurde dieses Ehrenmal 1952 abgerissen.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Denkmal des Landwehr- Infanterieregiments Nr. 66

Leider ist nur wenig von diesem Denkmal überliefert. Es stand seit 1933 auf dem Herzogin-Marie-Platz, heute Seminarplatz. Das recht moderne Denkmal war damals sehr umstritten.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Rümelins Sitz

Im Schillerpark steht ein Gedenkstein zur Erinnerung an den geheimen Schulrat Rümelin. Adolf Rümelin war ab 1873 Leiter und Ausgestalter des anhaltischen Volksschulwesens. Er erwarb sich große Verdienste auch um das Dessauer Schulwesen. Der Gedenkstein wurde von Semper und Schmetzer gestaltet. Die kleine Anlage wurde anlässlich seines 70. Geburtstages im Jahr 1909 errichtet. Leider ist die Reliefplatte schon lange verschwunden und heute zieren Graffity den Stein.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Militär-Denkmal in der Friedrichkaserne

Auf dem Innenhof der Friedrich-Kaserne am Rosenhof befand sich bis 1945 (?) ein kleines Denkmal für mehrere Dessauer und Anhaltinische Militäreinheiten. Auf dem Stein konnte man lesen: "1914-1918 - Die Toten der Infanterie-Regimenter - 70, 166, 174, 93"

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Schlageter Denkmal Bauhausplatz

Albert Leo Schlageter war ein Märtyrer der NS-Zeit. Er organisierte und leitete Sabotageeinsätze gegen die französischen Truppen, die nach dem I. Weltkrieg das Rheinland besetzt hatten. Ein französisches Militärgericht verurteilte ihn zum Tode und am 26. Mai 1923 wurde er in Düsseldorf hingerichtet. Die ehemalige Friedrich-Ebert-Straße wurde nach 1933 in Schlageter Allee umbenannt und auf dem heutigen Bauhausplatz im neu errichteten Ostmarkviertel wurde Ende der 30er Jahre ein Denkmal für ihn errichtet. Es war eine geklinkerte Säule mit einem Sandsteinadler auf der Spitze sowie einer Tafel. Es ist nicht geklärt, ob das Zeichen auf der Vorderseite eine germanische Rune ist.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Friedrich Ebert Denkmal

Das Denkmal dieses sozialdemokratischen Politikers stand seit etwa 1926 in der ehemaligen Friedrich-Ebert-Strasse, heute Gropiusallee Es wurde nach 1932 sofort entfernt. Leider gibt es kein Bild von diesem Denkmal.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Kriegerdenkmal auf dem Friedhof I

1872 entstand auf diesem Friedhof ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71. Der Bauinspektor Brückner ließ einen Naturstein-Obelisken mit einem Eisernen Kreuz errichten. Er ist nicht mehr vorhanden.

Quelle: 39) übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009

Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71
Das Kriegerdenkmal in der KAiserstraße in Dessau

In der Kaiserstraße, heute Theatervorplatz, stand dieses Denkmal. Es wurde 1874 vom Land Anhalt in Auftrag gegeben. Auf einer Sandsteinterasse erhebt sich ein vielfach gegliedertes Postament, auf welchem die Germania trohnt.

Ihre Figur wurde vom Bildhauer Spieß aus Wiesbaden modelliert und in Bronze gegossen. Bären und Adler schmücken das Postament. Sie stammen vom Bildhauer Wolf aus Berlin.

Dahinter wölbt sich halbkreisförmig die Exedra (Schmuckmauer), welche 21 Mormortafeln mit den Namen der im Krieg von 1870/71 gefallenen Anhalter trägt.

Das Denkmal wurde mit dem Neubau des Dessauer Theaters abgerissen, allerdings waren 1937 auch nur noch die Exedra mit den Marmortafeln vorhanden. Die Marmortafeln haben die Zeit als einzigste Erinnerung an dieses Denkmal überdauert.

Quelle: 7) Die Dessauer Chronik - Geschichte in Stein und Bronze - Die Denkmäler und Gedenktafeln der Stadt

Denkmal 1. Weltkrieg in Kochstedt
Die Gedenkstätte für die Gefallenen in Dessau Kochstedt

Auf dem Friedhof in Dessau-Kochstedt

Quellennachweis
7) Bernhard Hein: Die Dessauer Chronik - Geschichte in Stein und Bronze - Die Denkmäler und Gedenktafeln der Stadt - 2006
39) Bernhard Hein: übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009 - 2009

Die komplette Aufstellung der für die Erstellung dieses Webprojektes verwendete Literatur findet Ihr im Literaturverzeichnis.