Die Gedenkstätten in Dessau
In Dessau finden sich sehr viele Gedenkstätten, an denen der Opfer von Kreig und Gewalt aus den unterschiedlichsten Epochen gedacht wird. Diese Gedenkstätten beziehen sich nicht nur auf die Zeit der beiden verherenden Weltkriege sondern auch aktuelle Ereignisse der jüngeren Geschichte, wie der Gedenkstein für Adriano beweist.
Gedenkstein im Kühnauer Park
Wenige Meter neben dem Weinberghaus finden wir einen würfelförmigen Gedenkstein aus rotem Granit.
Diesen Stein ließ Herzog Leopold Friedrich 1831 zu Ehren seines Vaters hier aufstellen.
Der historische Standort ist leider nicht bekannt.
Der Gedenkstein trägt die Inschrift : Friedrich-Erbprinz zu Anhalt - geb. 29. December 1769 - gest. 14. Mai 1814
Quelle: Hein, Bernhard ;Die Dessauer Chronik - Geschichte in Stein und Bronze - Die Denkmäler und Gedenktafeln der Stadt
Gedenkstein des Predigers Christian-Friedrich Schubring
Direkt an der Kavalierstrasse neben der Johanniskirche steht ein große Grabstein aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert.
Christian-Friedrich Schubring lebte 1735-1782 und war Prediger an der evangelisch-lutherischen Johanniskirche.
Der große Stein trägt eine stark verwitterte Inschrift: "Dem Andenken Christian-Friedrich Schubrings gewidmet".
Es konnte nicht ermittelt werden, ob der Stein jemals auf einem Friedhof stand, oder gleich neben der Kirche aufgestellt wurde.
Quelle: Hein, Bernhard ;Die Dessauer Chronik - Geschichte in Stein und Bronze - Die Denkmäler und Gedenktafeln der Stadt
Am 16. April 1890, dem 75. Geburtstag des Reichskanzlers Otto von Bismarck, wurde von den Mitgliedern des Gemeinnützigen Vereins in den Bahnhofsanlagen eine aus der Mosigkauer Heide entnommene bereits 100-jährige Eiche gepflanzt.
Im Oktober 1891 ließen Verehrer des großen Reichskanzlers den 80 Zentner schweren Stein zur Eiche bringen und mit einer Inschrift versehen. Der mächtige Stein stammt aus der kleinen Kienheide.
Er wurde nach 1945 umgestoßen, 1993 wieder aufgerichtet und die Inschrift erneuert.
Quelle: Hein, Bernhard - Dessau;übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009
Die Erinnerungseiche im Schillerpark
Abseits der Wege wurde am 19. Oktober 1913 auf einer Wiese am Gänsewall eine Erinnerungseiche gepflanzt und ein Findling mit der Inschrift: "Erinnerungs-Eiche - 19. Oktober 1813 -1913" daneben aufgestellt. Anlass war der 100. Gedenktag der Völkerschlacht bei Leipzig.
Quelle: Hein, Bernhard - Dessau;übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009
Weit hinter Groß-Kühnau, kurz vor der Elbe findet man am Waldrand einen Gedenkstein für den Prinzen Wolfgang von Anhalt, der am 10. April 1936, nur 24jährig starb.
Auf dem Stein befindet sich auch ein Hinweis auf den letzten Hirsch, der am 29. September 1935 in den Wäldern der Elbaue geschossen wurde.
Der Stein ist inzwischen restauriert und die Inschrift wurde neu vergoldet.
Quelle: Hein, Bernhard ;Die Dessauer Chronik - Geschichte in Stein und Bronze - Die Denkmäler und Gedenktafeln der Stadt
Gedenkstein in Großkühnau
Dieser große Granitstein trägt die Inschrift: "Den Großkühnauer Gefallenen und Opfern der Weltkriege 1914-1918 /1939-1945". Im Frühjahr 1927 wurde der Findling aus dem Fläming erstmalig aufgestellt, aber damals am Eingang des Kühnauer Parks, vom Ort aus gesehen. Nach 1945 wurde er in einer riesiger Grube versenkt und 1991 konnte er am Friedrichplatz erneut aufgestellt werden. Die Inschrift 1939-1945 wurde zusätzlich eingefügt.
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Erneuerter Gedenkstein in Mildensee
Im Ortskern von Mildensee wurde Anfang der 90er Jahre ein altes Gedenkstein aus dem Jahr 1948l umgestaltet. Die alte Platte mit der Inschrift "Den Opfer des Faschismus" wurde entfernt und durch eine neue Granitplatte ersetzt: "Den Opfern des Faschismus und Stalinismus"
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Gefallenen-Denkmal in Mosigkau
"Im Weltkrieg 1914-18 starben den Heldentod fürs Vaterland" steht auf diesem Denkmal, welches wir in einer Parkanlage an der Knobelsdorff-Allee unweit des Schlossparkes finden. Auf der Rückseite befindet sich ein verwittertes Wappen. Auch dieses Denkmal soll restauriert werden.
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Gedenksteine in Waldersee
Neben der Jonitzer Kirche steht ein flacher hoher Gedenkstein für die Gefallenen des I. Weltkrieges. Die Inschrift lautet: "Im Weltkrieg 1914-18 starben fürs Vaterland...". Es folgen 47 Namen, den Kriegsjahren zugeordnet. Auf dem ehemaligen Friedhof der Gemeinde Naundorf findet sich ebenfalls ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des I. Weltkrieges. Bei seiner Entstehung waren die beiden Dörfer eigenständig.
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Denkmal für die Gefallenen im I. Weltkrieg in Kleutsch
Am Ortsausgang steht am Ende einer kleinen Allee dieses Denkmal für die Gefallenen des I. Weltkrieges. Später wurde eine kleine Platte eingefügt mit der Inschrift: "Zum Gedenken an die Gefallenen des 2. Weltkrieges"
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Erinnerungsplatte am Pegasusbrunnen
Auf der Rückseite des Pegasusbrunnen im Park des Luisiums findet man heute noch eine inzwischen ebenfalls stark verwitterte Sandsteinplatte mit der Inschrift: "Für das Vaterland starben von Anhalts Forstbeamten - 1914 - 1918" Es folgt eine Namensliste mit den Lebensdaten der Gefallenen.
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Gedenkstein für den Flugkapitän Neuenhofen
Nur wenige Meter neben der Kleutscher Anlage für die Kriegsgefallenen steht ein schlichter Stein mit der Inschrift: "Hier verunglückte tödlich bei einem Werksflug mein lieber Gatte Flugkapitän Willi Neuenhofen und Ing. Heinrich Kreft am 24. 1. 1936". In den Unterlagen der Junkerswerke finden wir an diesem Tag eine Mitteilung über einen Flugunfall mit einer Ju-87. Neuenhofen, geb. 1897 war ein erfahrener Flieger und auch Inhaber von Höhenweltrekorden.
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In Törten vor dem ehemaligen Gaststätte "Spahr" steht dieser Gedenkstein an die Gefallenen des I. Weltkrieges. Leider ist die Inschrift kaum noch zu entziffern. Sie soll demnächst erneuert werden.
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Denkmal für die BAMAG-Katastrophe
Mitten auf dem Friedhof III auf einer großen Grünfläche steht seit 1919 dieses Grabmonument für die 26 Mitarbeiter, die bei der Explosion in der Granatenabfüllung der BAMAG im Kabelweg 1918 ums Leben gekommen waren.
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Ein Grabmal auf dem Ehrenfriedhof gegenüber des Friedhof III.
Auf diesem Ehrenfriedhof der Stadt Dessau finden wir heute noch das Grabmal für den am 28. Oktober 1916 in Frankreich bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen Flieger Oswald Bölke. Er galt als der deutsche Lehrer des Jagdflieger im ersten Weltkrieg und hatte mit den damals noch recht einfachen Maschinen viele spektakuläre Luftkämpfe ausgetragen. Das Grabmal wurde von zwei ganz unterschiedlichen Künstlern geschaffen. Schöpfer der gesamten Anlage und der Monumentalfigur auf der Vorderseite war Prof. Albinmüller aus Darmstadt. Auf der Rückseite befindet sich ein Sandsteinrelief des Dessauer Künstlers Walter Kieser.
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Mahnmal für die Opfer des Faschismus
Diese schlichte Anlage am Rand des Stadtparks wurde am 7. Oktober 1960 eingeweiht und besteht aus den Steinen des Grabmahls für Prinz Eugen aus dem Stadtpark. Es wurde zu DDR-Zeiten zu öffentlichen Kranzniederlegungen, meist am 10. August, dem Tag der Opfer des Faschismus, genutzt. Der Sockel trägt die Inschrift: "Die Toten Mahnen"
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Gedenkstein II. Weltkrieg
Auf dem Dessauer Ehrenfriedhof liegen in einer Reihe hintereinander verschiedene Denkmale. Angeführt wird diese würdige Reihe von einem großen schlichten Gedenkstein für die Gefallenen des II. Weltkrieges. Er liegt direkt vor dem Denkmal für die gefallenen Dessauer des I. Weltkrieges. Der Stein trägt die Inschrift "Den Toten des II. Weltkrieges" und die einzelnen Jahreszahlen von 1939 bis 1945.
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Gedenkstein für die Gefallenen des PGR 33 / IR 93
Erst im Jahr 2002 kam dieses Denkmal aus Hammelburg auf den Ehrenfriedhof in Dessau Süd. Die Infanterieschule Hammelburg der Bundeswehr gestattete in den 70er Jahren die Aufstellung des Denkmals, da dieses nicht in der DDR errichtet werden konnte. Die ehemaligen Angehörigen betrachteten sich als Traditionsträger des Dessauer Infanterie-Regiments 93, welches vor dem II. Weltkrieg mehrfach umstrukturiert, schließlich in das Panzergrenadier-Regiment Nr. 33 aufging.
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Denkmal für die Opfer des 7. März 1945
Als letztes Ehrenmal in der Reihe auf dem Ehrenfriedhof wurde für die beim Bombenangriff am 7. März 1945 Getöteten diese schlichte Anlage errichtet. Die Ichrift lautet "Memento 7. März 1945"
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Denkmal für die Verfolgten des Naziregimes - VdN
Auf dem Friedhof III befinden sich mehrere große Grabanlagen, die teilweise als Denkmäler ausgebaut wurden. Direkt neben der Anlagen für die gefallenen sowjetischen Soldaten befindet sich in einer großzügigen Anlage das Dessauer VVN-Denkmal. Hier ist gleichzeitig eine Gemeinschaftsgrabanlage angeschlossen.
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Gedenkstein für die beiden Hochwasserkuriere 1954
Bei dem großen Hochwasser im Frühjahr 1954 kamen bei Kurierfahrten mit den Motorrad zwei junge Männer ums Leben - Horst Berbig und Friedrich Kolb. Dieser Gedenkstein an der B 184 kurz hinter der Dessauer Stadtgrenze in Richtung Süden erinnert daran.
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Gedenkstein für Bieser/Hans
Vor dem Haupteingang der Justizvollzugsanstalt Dessau steht ein großer Findling mit einer Metallplakette, welche an die beiden Antifaschisten Wilhelm Bieser und Karl Hans erinnert. Die beiden Hecklinger wurden im Hof des Dessauer Gerichtsgefängnisses am 17. Januar 1934 die mit dem Handbeil hingerichtet. Sie sollen am 11.2.1933 einen SA-Mann in Hecklingen ermordet haben. Es ist die erste Hinrichtung in Anhalt seit 1886.
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Gedenkstein für Sophie Nagel
Dieser Stein mit seiner abgeschlagenen Gedenkplatte ist ein schlimmes Beispiel für die "Bilderstürmerei" der Wendezeit. Sein Platz ist heute völlig zugewachsen neben der alten Chaponschule gegenüber dem Friedhof 1.
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Stele zur Erinnerung an die jüdische Synagoge
Die Stele wurde am 9. November 1988 zum 50. Jahrestag des Pogroms eingeweiht. Sie steht an der Stelle, wo sich die Dessauer Synagoge befand, die am 9. November 1938 in der Reichskristallnacht angezündet wurde. Die Stele trägt die Inschrift: "Den Jüdischen Männern, Frauen und Kinder, die dem Naziterror von 1933 bis 1945 zum Opfer fielen". Der Sockel trägt die Inschrift: "Hier stand die Synagoge der Stadt Dessau. Eingeweiht am 18.02.1908. Zerstört am 09.11.1938."
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Am Eingang von Mildensee am Beginn der Tiergartenstraße liegt auf einer Wiese ein kleiner Findling zur Erinnerung an die Geschwister Scholl. Leider ist die Inschrift kaum noch zu lesen und scheint auch mehrfach übermalt worden zu sein.
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Den Opfern von Krieg und Gewalt
Auf dem Friedhofsgelände an der Kirche von Törten steht ein Findling mit der Inschrift: "Den Opfern von Krieg und Gewalt". Der Stein wurde erst Anfang der 90er Jahre errichtet.
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Friedrich Mentzel Gedenkstein
Dieser schlichte Stein erinnert an den Dessauer Antifaschisten, der noch in der Nacht zum 20. April 1945 an dieser Stelle erschlagen wurde, da es nicht gelang ihn an der Eiche, die damals noch an dieser Stelle stand, aufzuhängen. Die Täter wurden nie ermittelt.
Quelle: Hein, Bernhard - Dessau;übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009
Zerstörung-Befreiung-Wiederaufbau der Stadt Dessau
Diese große Figurengruppe entstand im Herbst 1988 an der Heidestraße. Sie steht inmitten historischer Trümmereste aus dem zerstörten Dessau. Die Gruppe wurde vom Hallenser Bildhauer Heinrich Beberniß als ein Auftragswerk der Stadt Dessau gestaltet.
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Basedow-Gedenkstein auf dem historischen Friedhof I
Basedow-Gedenkstein auf dem historischen Friedhof I
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Im Stadtpark finden wir diesen schlichten Gedenkstein für den am 11. Juni 2000 an dieser Stelle ermordeten Afrikaner Alberto Adriano. Die Stele wurde vom Steinmetzbetrieb Melchert angefertigt und kostenlos zur Verfügung gestellt. 2005 sollte sie durch eine andere Gedenkstätte ersetzt werden.
Quelle: Hein, Bernhard - Dessau;übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009
Im Dezember 1989 wurden in einer einmaligen Aktion die leichten Waffen der Dessauer Kampfgruppen "eingesammelt" und unbrauchbar gemacht. In der ABUS-Gießerei wurden sie dann im Frühjahr 1990 eingeschmolzen. Zuerst sollte daraus eine Friedensglocke für die Marienkirche gegossen werden. Dann entschloß sich jedoch das Kuratorium "Friedensglocke" für eine freistehende Variante und seit dem 9. November 2002 steht die Glocke an einfachen Stahlprofilen aufgehängt am Eingang der Ratsgasse, gegenüber dem Rathaus. Sie arbeitet mit einem elektromechanisch betriebenen Klöppel.
Quelle: Hein, Bernhard - Dessau;übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009
Gedenkstein an das Jahrhunderthochwasser 2002
Die jüngste Dessauer Gedenktafel steht am Schwedenwall an der Bruchstelle des Deiches am 18. August 2002. Sie wurde am 31. Oktober 2004 durch den Walderseer Ortsbürgermeister Lothar Ehm enthüllt.
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Gefallenendenkmal des Schwimmklubs von 1904
Auf dem Gelände des Schwimmklubs am Rehsumpf wurde nach dem ersten Weltkrieg dieses Denkmal für die gefallenen Clubmitglieder errichtet. Nach 1945 wurde es abgerissen.
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Gedenkstein des Infanterieregimentes Nr. 93
"1914-18 Gott-Ehre-Vaterland" stand auf diesem Ehrenmal für die Gefallenen des Infanterieregiments Nr. 93 und des Landes Anhalt. Es wurde am 21. Mai 1922 an der Rückseite der Johanniskirche eingeweiht. Dieses in Dessau stationierte Regiment verlor im I. Weltkrieg über 4000 Soldaten. Für das Denkmal wurde seit Mitte der 20er Jahre viel Geld gesammelt. Aber durch die Inflation wurde das Geld wertlos und am Ende kam nur diese Findlingspyramide mit dem eisernen Kreuz und mit den sie umgebenden Metalltafeln mit den Hauptschlachtdaten des Regiments zustande.
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Das Kriegerdenkmal in Alten
Direkt vor der Kirche wurde 1924 ein sehr ansprechendes Kriegerdenkmalerrichtet. Allein aus dem damaligen Dorf Alten waren 65 junge Männer gefallen. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde es 1952 von einer FDJ-Gruppe zerstört und beseitigt. Heute erinnert nur noch ein kleiner Sockel vor der Kirche.
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Grabmal für den Prinzen Eugen / Ehrenmal für die Gefallenen des Infanterieregimentes 188
1780 wurde im Garten hinter dem erbprinzlichen Palais an der Kavalierstraße ein Gartenhaus zum Begräbnis des Prinzen Eugen (1705 - 1781) geplant. Der Entwurf gefiel aber dem Fürsten Franz nicht und so entstand ein Grabmonument in Gestalt einer Pyramide. Hier wurde Prinz Eugen auch beigesetzt. Der Sarg wurde 1926 in die Gruft der Schlosskirche überführt. Die Pyramide wurde in ein Ehrenmal für die im ersten Weltkrieg Gefallenen des Dessauer Infanterie-Regimentes Nr. 188 umgestaltet. Bei der Neuanlage des Stadtparks wurde dieses Ehrenmal 1952 abgerissen.
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Denkmal des Landwehr- Infanterieregiments Nr. 66
Leider ist nur wenig von diesem Denkmal überliefert. Es stand seit 1933 auf dem Herzogin-Marie-Platz, heute Seminarplatz. Das recht moderne Denkmal war damals sehr umstritten.
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Im Schillerpark steht ein Gedenkstein zur Erinnerung an den geheimen Schulrat Rümelin. Adolf Rümelin war ab 1873 Leiter und Ausgestalter des anhaltischen Volksschulwesens. Er erwarb sich große Verdienste auch um das Dessauer Schulwesen. Der Gedenkstein wurde von Semper und Schmetzer gestaltet. Die kleine Anlage wurde anlässlich seines 70. Geburtstages im Jahr 1909 errichtet. Leider ist die Reliefplatte schon lange verschwunden und heute zieren Graffity den Stein.
Quelle: Hein, Bernhard - Dessau;übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009
Militär-Denkmal in der Friedrichkaserne
Auf dem Innenhof der Friedrich-Kaserne am Rosenhof befand sich bis 1945 (?) ein kleines Denkmal für mehrere Dessauer und Anhaltinische Militäreinheiten. Auf dem Stein konnte man lesen: "1914-1918 - Die Toten der Infanterie-Regimenter - 70, 166, 174, 93"
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Schlageter Denkmal Bauhausplatz
Albert Leo Schlageter war ein Märtyrer der NS-Zeit. Er organisierte und leitete Sabotageeinsätze gegen die französischen Truppen, die nach dem I. Weltkrieg das Rheinland besetzt hatten. Ein französisches Militärgericht verurteilte ihn zum Tode und am 26. Mai 1923 wurde er in Düsseldorf hingerichtet. Die ehemalige Friedrich-Ebert-Straße wurde nach 1933 in Schlageter Allee umbenannt und auf dem heutigen Bauhausplatz im neu errichteten Ostmarkviertel wurde Ende der 30er Jahre ein Denkmal für ihn errichtet. Es war eine geklinkerte Säule mit einem Sandsteinadler auf der Spitze sowie einer Tafel. Es ist nicht geklärt, ob das Zeichen auf der Vorderseite eine germanische Rune ist.
Quelle: Hein, Bernhard - Dessau;übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009
Das Denkmal dieses sozialdemokratischen Politikers stand seit etwa 1926 in der ehemaligen Friedrich-Ebert-Strasse, heute Gropiusallee Es wurde nach 1932 sofort entfernt. Leider gibt es kein Bild von diesem Denkmal.
Quelle: Hein, Bernhard - Dessau;übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009
Kriegerdenkmal auf dem Friedhof I
1872 entstand auf diesem Friedhof ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71. Der Bauinspektor Brückner ließ einen Naturstein-Obelisken mit einem Eisernen Kreuz errichten. Er ist nicht mehr vorhanden.
Quelle: Hein, Bernhard - Dessau;übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009
Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71
In der Kaiserstraße, heute Theatervorplatz, stand dieses Denkmal. Es wurde 1874 vom Land Anhalt in Auftrag gegeben. Auf einer Sandsteinterasse erhebt sich ein vielfach gegliedertes Postament, auf welchem die Germania trohnt.
Ihre Figur wurde vom Bildhauer Spieß aus Wiesbaden modelliert und in Bronze gegossen. Bären und Adler schmücken das Postament. Sie stammen vom Bildhauer Wolf aus Berlin.
Dahinter wölbt sich halbkreisförmig die Exedra (Schmuckmauer), welche 21 Mormortafeln mit den Namen der im Krieg von 1870/71 gefallenen Anhalter trägt.
Das Denkmal wurde mit dem Neubau des Dessauer Theaters abgerissen, allerdings waren 1937 auch nur noch die Exedra mit den Marmortafeln vorhanden. Die Marmortafeln haben die Zeit als einzigste Erinnerung an dieses Denkmal überdauert.
Quelle: Hein, Bernhard ;Die Dessauer Chronik - Geschichte in Stein und Bronze - Die Denkmäler und Gedenktafeln der Stadt
| 7) | Hein, Bernhard ; Funk Verlag Bernhard Hein e.K. Dessau: Die Dessauer Chronik - Geschichte in Stein und Bronze - Die Denkmäler und Gedenktafeln der Stadt - 2006 |
| 39) | Hein, Bernhard - Dessau; : übernommene Inhalte der Seite Dessau-Geschichte bis 2009 - 2009 |
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